Wie macht man Kabinett-Wein?

Wie macht man Kabinett-Wein?

Was ist Kabinett-Wein?

Kabinett-Wein ist eine Bezeichnung für eine bestimmte Qualitätsstufe von deutschen Weinen. Es handelt sich um Weine, die aus vollreifen Trauben hergestellt werden und eine natürliche Süße aufweisen.

Die Traubenernte

Die Basis für die Herstellung von Kabinett-Wein ist eine sorgfältige Traubenernte. Die Trauben müssen vollreif sein, um einen hohen Zuckergehalt zu gewährleisten. Dieser Zuckergehalt ist entscheidend für die spätere Süße des Weins.

Die Weinlese

Die Trauben für den Kabinett-Wein werden von Hand geerntet. Dies ermöglicht eine selektive Auswahl der besten Trauben und vermeidet eine Beschädigung der empfindlichen Beeren. Die Trauben werden in Kisten oder Behältern gesammelt und zur weiteren Verarbeitung in den Keller gebracht.

Die Weinherstellung

Im Keller werden die Trauben sanft gepresst, um den Saft zu gewinnen. Der gewonnene Traubensaft wird dann in Tanks oder Fässern zur Gärung gebracht. Bei der Gärung wird der Zucker in Alkohol umgewandelt. Beim Kabinett-Wein wird darauf geachtet, dass die Gärung nicht vollständig abgeschlossen ist, um eine gewisse Restsüße zu erhalten.

Die Reifung und Abfüllung

Nach der Gärung wird der Kabinett-Wein für eine gewisse Zeit gelagert, um zu reifen. Während dieser Zeit entwickelt der Wein seinen Charakter und seine Aromen. Nach der Reifung wird der Wein gefiltert und abgefüllt. Der Kabinett-Wein kann dann in Flaschen verkauft und genossen werden.

FAQs zum Thema Wie macht man Kabinett-Wein?

Was ist der Unterschied zwischen Kabinett-Wein und anderen Qualitätsstufen?

Kabinett-Wein zeichnet sich durch seine natürliche Süße aus, die durch eine unvollständige Gärung entsteht. Andere Qualitätsstufen wie Spätlese oder Auslese können ebenfalls süß sein, werden jedoch aus überreifen oder edelfaulen Trauben hergestellt.

Welche Traubensorten eignen sich für die Herstellung von Kabinett-Wein?

Für Kabinett-Wein werden in der Regel Riesling-Trauben verwendet. Diese Sorte ist bekannt für ihre gute Säure und ihren intensiven Geschmack. Es können jedoch auch andere Rebsorten wie Müller-Thurgau oder Silvaner verwendet werden.

Wie unterscheidet sich Kabinett-Wein von Trockenbeerenauslese?

Kabinett-Wein und Trockenbeerenauslese sind beide süße Weine, jedoch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Kabinett-Wein wird aus vollreifen Trauben hergestellt, während Trockenbeerenauslese aus edelfaulen Trauben gewonnen wird, die von Botrytis befallen sind.

Wie lange kann man Kabinett-Wein lagern?

Kabinett-Wein kann je nach Jahrgang und Qualität unterschiedlich lange gelagert werden. In der Regel sollte er innerhalb von 3-10 Jahren getrunken werden, um seine fruchtigen Aromen und seine natürliche Süße zu bewahren. Einige Kabinett-Weine können jedoch auch länger reifen und entwickeln dabei komplexe Aromen.

Wie genießt man Kabinett-Wein am besten?

Kabinett-Wein eignet sich hervorragend als Begleiter zu Desserts oder als Aperitif. Er sollte gut gekühlt serviert werden, um seine fruchtigen Aromen optimal zur Geltung zu bringen. Auch als Solist kann man Kabinett-Wein genießen und die süßen Noten und die leichte Säure des Weins schätzen.

Verfasst von David

David Reisner lädt seine Gäste gerne zu einem Glas Wein ein, um in angenehmer Atmosphäre über aktuelle Themen und Ideen zu plaudern. Hier im Wein Ratgeber sammelt er verschiedene Antworten, Tipps und Ideen rund um Weine - lasse dich jetzt inspirieren und informiere dich zu den wichtigsten Fragen & Antworten rund um Wein.